Historische Geschichten zu den Quietscheenten

Jeder kennt sie, jeder liebt sie und viele können gar nicht mehr ohne - baden: Quietscheentchen sind Mitbewohner in vielen Badezimmern und werden regelmäßig zum Planschen mit in die Wanne genommen. Dabei bestehen Quietscheentchen aus Plastik, haben auf der Unterseite ein Loch mit einem Ventil und wenn man auf der Quietscheente herumdrückt, dann, ja quietscht sie eben. Meist sind die Quietscheentchen gelb, doch die letzten Jahre haben immer wieder neue Farben und Gestaltungsmöglichkeiten hervorgebracht. Das alles wissen Sie sicherlich, das ist nichts Neues. Aber neu könnten folgende Geschichten sein, die wir für Sie ausgegraben haben. Ob sie wahr oder unwahr sind - tja, das gilt es herauszufinden. Viel Vergnügen!

Warum das Quietscheentchen quietscht

Sicherlich haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das Quietscheentchen eigentlich quietscht. Eine echte Ente gibt ja auch nicht solche Töne von sich, außer, sie wird vielleicht überfahren ... Nun, um diese Frage zu beantworten, müssen wir das Rad der Zeit an den Anfang drehen. Wir gehen ins Jahr 1969 zurück. Damals war nicht nur die Mondlandung ein Ereignis, auch die Erfindung der Quietscheentchen. Dabei ist die Entstehung des Quietschens eher zufällig entstanden. Die ersten Enten gaben nämlich noch gar keine Geräusche von sich. Der Erfinder, Ted Barrons, hatte die ersten Exemplare ohne Loch im Bauch entwickelt.

Nun wollte es das Schicksal, dass er zu Besuch zu seinen Enkeln kam, die an einem heißen Sommertag draußen im Garten im Planschbecken spielten. Ihnen brachte er ein paar seiner neuen Enten mit. Wie Kinder nun mal so sind, haben sie die Entchen gleich in Beschlag genommen und mit ihnen gespielt. Eine davon landete im Übermut auf der Straße und konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden - ein Auto fuhr drüber und machte dem "Tier" ein jähes Ende. Durch das Gewicht des Autos, riss die Ente an der Seite auf und gab ein quietschendes Geräusch von sich. Das inspirierte Ted dazu, der Ente eine Stimme zu geben - das Quietscheentchen war geboren. Versuche mit anderen Lauten hatte er schnell wieder aufgegeben, da kam nämlich nur heiße Luft raus.

Rekorde rund um das Quietscheentchen

Es gibt einige Rekorde, die mit den Quietscheentchen eng verbunden sind.

Rekord 1: Die größte Sammlung an Quietscheentchen hat Teresa Stetston aus New Mexico. Sie hat innerhalb von zehn Jahren insgesamt 45.323 Tiere gesammelt. Dazu hat sie sich auf ihrem Grundstück ein separates Haus gebaut. Die Tiere sollen alle Namen haben und Teresa soll sie angeblich alle auseinanderhalten können.

Rekord 2: Das größte Quietscheentchen, das jemals hergestellt wurde, verdient diese Verniedlichung eigentlich gar nicht. Es ist nämlich insgesamt 4,55 Meter hoch und fast 3 Meter breit. Und es kann sogar quietschen. Dazu braucht man allerdings zehn gestandene Männer, die auf dem Rücken der Ente Trampolinspringen, um es zum Quietschen zu bringen.

Rekord 3: Dave ist die einzige Ente, die bisher die Erde verlassen hat. Der Astronaut Waleri Poljakow hatte im Jahr 1994 das Quietscheentchen seiner Tochter mit in den Weltraum genommen. Bei Fernsehübertragungen aus der Raumstation Mir hat er es damals stolz präsentiert.

Quietscheentchen seit 18 Jahren auf den Weltmeeren unterwegs

Im Jahr 1992 verlor ein Frachter im Ostpazifik mehrere Container mit insgesamt 29.000 Spielzeugtieren, darunter eine Vielzahl gelber Quietscheentchen. Diese machten sich auch sogleich auf den Weg über die Weltmeere und tauchten in den folgenden Jahren an allen Ecken und Enden der Welt auf. So fand man Quietscheentchen beispielsweise an Stränden in Massachusetts und Maine, in Schottland und England, in Spanien, in Südafrika und sogar in Alaska, wo sie durch die Kälte im Eis festfroren. Und noch immer sind Tausende von Ihnen unterwegs. Wer eine findet, der erhält sogar eine Belohnung!

Und nun sind Sie dran: Welche Geschichte stimmt und wo haben wir Sie an der Nase herumgeführt? Viel Spaß beim Raten!

Die Lösung: Geschichte 3 ist die einzig Richtige! Viele Quietscheentchen sind tatsächlich seit 18 Jahren auf den Weltmeeren unterwegs.



Quietscheentchen-Rennen für den guten Zweck
Image: schwarz-weiße Quietscheente
Sie werden es kaum glauben, aber es ist wahr. Jährlich finden Quietscheentchen-Rennen unter den Augen eines begeisterten Publikums statt. Die kleinen quietschgelben Gummienten werden dann einfach zu Hunderten ausgesetzt und müssen am Entenrennen teilnehmen. So treiben sie mit der Flut in ihren Ziel-Hafen. Wir haben dieses Spektakel in diesem Jahr im Fedderwardersieler Hafen während unseres Urlaubs gesehen und herzhaft gelacht.

Was uns besonders gut gefiel, war der Wohltätigkeitsgedanke des Veranstalters. Der Renneinsatz kostete pro Gummiente zwei Euro und der Erlös wurde an die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" gespendet.



Germany's next Quietscheentchen
Image: Rosa Quietscheente im Paris-Hilton-Stil
Das Hightlight der Veranstaltung war jedoch das Quietscheenten-Casting im Stil eines Schönheitswettbewerbes. Unsere Tochter war so begeistert von der Idee. Aber auch unsere Anerkennung fanden die geschminkten und mega gestylten Quietscheentchen.

Und dann waren da noch die aufgemotzten Gummienten, die im Rahmen eines zusätzlichen Wettbewerbes "Pimp My Duck" am Rennen teilnahmen. Wir haben uns gebogen vor Lachen, da wir niemals zuvor derart angetriebene Badeenten gesehen hatten. Die Rennenten waren teilweise mit Segeln oder Motoren ausgestattet, um bessere Zeiten als die Normalo-Quietscheentchen zu erzielen.

Für unsere Kinder war das ein wunderschöner Tag, der viel zu schnell zu Ende ging!

Zurück


Badeenten-Shop - Egal wann, egal wo ... ich bin dabei

Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

 

Zum WarenkorbZur Kasse

Nächster Versand:
am 22.12.2014

Werktags (Mo.-Fr.) zwischen 6:00 und 17:15 Uhr bestellt!
Am selben Tag VERSENDET!

Weitere Details finden
Sie hier Versand-Service im Badeenten-Shop

Unsere Hotline

E-Mail-Adresse:

Der Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden.